Küchenwissen
Die Wahrheit über
Öle und Fette
Der Bedarf an Fetten in der Ernährung ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung beispielsweise empfiehlt pflanzliche Öle wie Rapsöl, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Diese Empfehlung basiert auf der grundsätzlichen Annahme, dass gesättigte Fettsäuren schlecht und ungesättigte Fettsäuren gut für die Gesundheit sind. Die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Behauptung ist, diversen Studien zufolge, jedoch keineswegs eindeutig – sie kann im Gegenteil sogar zu genau jenen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ II und Adipositas führen vor denen sie eigentlich schützen soll.
Zahlreiche Forschungsergebnisse widersprechen den gängigen Empfehlungen und zeigen, dass gesättigte Fette in der Ernährung nicht zwangsläufig negativen Auswirkungen auf die Gesundheit mit sich bringen. Einige gesättigte Fettsäuren wie Buttersäure und Laurinsäure können sogar positive Auswirkungen auf den Körper haben. Pflanzliche Öle, insbesondere solche mit hohem Gehalt an Omega-6-Fettsäuren, können Entzündungen im Körper fördern und damit das Risiko für chronische Krankheiten erhöhen.
Eine differenziertere Betrachtung der Fette in der Ernährung ist folglich notwendig. Die Empfehlung, gesättigte Fettsäuren vollständig zu vermeiden und pflanzliche Öle zu bevorzugen, sollte überdacht bzw. in dieser pauschalisierten Form nicht ausgesprochen werden. Es ist wichtig, eine ausgewogene Ernährung mit einer Vielfalt von Fetten aus verschiedenen Quellen zu fördern, um eine optimale Gesundheit zu erreichen.

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